Viele Kreditkarten-Versicherungen sind lückenhaft

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Oftmals werden Kreditkarten-Versicherungen als Argument dafür genutzt, dass Verbraucher zu teuren “Gold-” oder “Platin-Karten” (oder wie auch immer die entsprechende Bank solche Modelle nennt…) greift. Zwar zahlt man hier hohe jährliche Gebühren, doch dafür sind Dinge wie Reiserücktrittversicherungen oder ein Krankenrücktransport im Ausland mit inkludiert, so heiß es häufig. Doch nun zeigt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest, dass von solchen Versicherungen in vielen Fällen wenig zu halten ist.

Demnach sei es in den allermeisten Fällen besser, einfach auf eine sehr günstige oder gar kostenlose Kreditkarte zu setzen und die gewünschten Versicherungen separat abzuschließen. Der einzige Grund zu einer Gold-Karte, etc. zu greifen ist demzufolge der Imagegewinn.

Die Versicherungen bei den Kreditkarten sind jedoch in der Regel so ausgelegt, dass der Schutz nur lückenhaft ist. Oftmals sind Selbsterhalte von bis zu 20 Prozent üblich oder einzelne Sachverhalte sind bei bestimmten Versicherungen ausgeklammert. Nur ein einziges, sehr teures Kreditkartenmodell wurde von den Experten als “geeignet” eingestuft. Dieses Modell kostet jedoch auch stolze 70 Euro pro Jahr. Ein typisches Beispiel dafür, dass man lieber ein kostenloses Kreditkarten-Modell + Zusatzversicherung wählen sollte!