Jugendliche sparen mehr als Erwachsene

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Nicht nur durch das richtige Anlegen von Geld, kann man ein Vermögen aufbauen, sondern auf der anderen Seite lässt sich auch Geld einsparen, wenn man die richtige Versicherungsstrategie befolgt. Beispielweise ist eine private Krankenversicherung oft weitaus günstiger als die freiwillige Absicherung in der gesetzlichen Krankenkasse. Ein Versicherungsvergleich ist dabei aber unabdingbar, um nicht durchs pure Geld sparen wollen, die Leistungen darunter leiden müssen.

Die Sparbereitschaft, besonders unter den jungen Menschen in Deutschland, hat aber in den letzten Jahren generell zugenommen. So legen diese von ihrem verfügbaren Einkommen rund 20 Prozent zur Seite. Die Art und Weise des Sparens variiert dabei zwischen dem traditionellen Sparbuch, dem Tagesgeldkonto und dem Bausparvertrag. Gerade letzterer eignet sich nur, wenn man später auch einen Baukredit aufnehmen möchte, da man dann von der Bausparkasse besonders niedrige Zinsen erhält. Allerdings lohnt sich dies heutzutage kaum noch, da auch Hypothekendarlehen bereits mit sehr günstigen Konditionen zu haben sind. Der Renner unter den Sparvarianten ist noch immer das Sparbuch. Über 60 Prozent der Jugendlichen nutzen dieses, um ihr Geld, welches aus Taschengeld und Nebenjobs sowie Ausbildung und berufstätiger Arbeit stammt, zum Vermögensaufbau anzulegen.

Fonds und Aktien werden nur von 11 Prozent der Jugendlichen bzw. der jungen Erwachsenen genutzt aber das absolute Rücklicht beim Vermögensaufbau ist die Lebensversicherung. Diese nutzen nur rund 7 Prozent der jungen Menschen als Geldanlagemöglichkeit.
Nicht nur die Bereitschaft Geld zu sparen hat sich gewandelt, auch der Grund dafür ist ein anderer geworden. Immer weniger junge Leute legen ihr Geld an, um Rücklagen fürs Alter zu bilden. Vielmehr sparen sie inzwischen auf ein bestimmtes Konsumziel hin. Dieser Prioritätenwechsel zugunsten des Konsums macht im Durchschnitt 7 Prozent aus, wobei bei den Frauen dieser sogar 10 Prozent beträgt. Diese Zielbereitschaft kann mit ein Grund sein, dass die Sparquote der jungen Erwachsenen damit knapp doppelt so hoch ist, wie bei den privaten Haushalten in der Bundesrepublik, denn diese legen nur rund 11 Prozent ihrer monatlichen Einnahmen an.