Druck auf Griechenland wird größer

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Laut verschiedener Quellen ist der aktuelle Kredit der Europäischen Union bereits aufgebraucht. Weiter Kredite seien notwendig, um die finanzielle Stabilität Griechenlands langfristig weiter zu gewährleisten. In der EU steht das Thema ganz oben auf der Agenda. Man fordert nun größere Anstrengungen von den Griechen.

Der luxemburgische Staatschef Jean-Claude Juncker, der derzeit die Gruppe der Euro-Länder leitet, machte in einem Zeitungsinterview deutlich, dass Athens bisherige Bemühungen ihm nicht genügen würden. Offiziell äußerte dieser sich wie folgt:

Griechenland muss die Haushaltsziele für 2011 erreichen, davon ist es im Moment ein Stück weit entfernt.

Unter anderem sollen die Griechen nun endlich stärkere Sparkurse fahren. Darüber hinaus verlangt man von Griechenland auch, dass man Staatsvermögen veräußert. Der griechische Staat soll über Werte (zum Beispiel Immobilien, Staatskonzerne, etc.) in höhere von mehreren hundert Milliarden Euro verfügen. Diese müsse er zumindest teilweise veräußern. Ansonsten stehen Staatshilfen aus anderen EU-Ländern eher unter einem schlechten Licht…

Jedoch bleibt auch abzuwarten, wie die griechische Bevölkerung auf dieser Forderungen reagiert. Schon bei der Umsetzung der nach Ansicht der meisten EU-Mitglieder viel zu kleinen Sparbemühungen gab es erhebliche Proteste. Sollte man das Problem nicht in den Griff bekommen, so würde langfristig gesehen ein Rauswurf der Griechen aus der Eurozone drohen.