Kreditkartengebühren von der Steuer absetzen

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Die Kreditkarte ist in der heutigen Zeit ein gängiges und weit verbreitetes Zahlungsmittel, das jeden Tag Millionen von Menschen benutzen. So kann es durchaus auch mal vorkommen, dass beim Geschäftsessen oder während eines anderen dienstlichen Anlasses, zum Beispiel auch während einer Geschäftsreise, die private Kreditkarte benutzt wird. Solch eine Verwendung sorgt dafür, dass man bei der Steuer einen Teil der Jahresgebühr für die Karte absetzen kann.

 

Das ist natürlich für viele eine sehr interessante Neuigkeit. Denn wenn man bei der Steuer etwas geltend machen kann, werden für gewöhnlich die meisten gleich hellhörig. Doch die Frage ist natürlich, wie es sich in diesem Fall konkret darstellt und bis zu welchem Prozentsatz man hier wirklich etwas geltend machen kann. Schließlich soll selbstverständlich alles ganz korrekt ablaufen.

 

Wie der Bund der Steuerzahler bekannt gab, kommt es immer darauf an, wie hoch der Anteil der beruflichen Verwendung der Kreditkarte ist. Denn nur diese Kosten können von der Steuer als Werbungskosten abgesetzt werden. Wer also zum Beispiel 20 Prozent der Umsätze mit der Karte in dienstlichem Zusammenhang tätigt, der darf auch 20 Prozent der Jahresgebühr absetzen. Selbst Transaktionskosten kann man geltend machen, jedoch gelten hier die gleichen Voraussetzungen und Bedingungen wie auch bei den Umsätzen.