Gold als Sicherheit für EU-Hilfen

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Die Schuldenkrise spitzt sich derzeit immer weiter zu. So manch einer redet bereits von einem zweiten Teil der Finanzkrise, die wir gerade erst hinter uns zu haben glauben. Andere sind der Meinung, dass die Schuldenkrise nichts weiter als die logische Konsequenz der Finanzkrise ist.

Wie dem auch sei: Derzeit sind enorme Mittel der reicheren EU-Länder nötig und die maroden Haushalte von Ländern wie Irland, Griechenland, Italien oder Portugal wieder aus den Miesen zu holen. Da ist es kein Wunder dass jetzt auch die Stimmen lauter werden, die fordern dass die Staaten die Hilfe erhalten auch mehr eigene Sicherheiten einbringen.

Beispielsweise verfügen viele Staaten der EU über enorme Goldreserven die teilweise bis in den dreistelligen Milliardenbereich reichen. Diese können genutzt werden um Kredite besser abzusichern und somit teilweise auch um bessere Kreditkonditionen zu erhalten. Schließlich kann sich durch die Goldreserven auch das Risiko der Kredit-gebenden Banken vermindern.

Ob man sich nun an die Goldreserven heranwagen wird oder nicht bleibt abzuwarten. Eine Befürworterin dieses Vorgehens ist zum Beispiel die stellvertretende CDU-Vorsitzende Ursula von der Leyen.