Girokonto mit Kreditkarte – Was bei den Angeboten beachten?

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Wer ein Girokonto mit Kreditkarte sucht, hat es nicht immer ganz einfach. Schließlich müssen dabei nicht nur die Konditionen eines Bankprodukts verglichen werden, sondern gleich die Konditionen von zwei Angeboten. Da gibt es viele Aspekte, auf die geachtet werden sollte.

Die Kosten

Zunächst sollten die Kosten der Kreditkarte und des Girokontos betrachtet werden. Im Falle des Girokontos sollte ein Blick auf die Kontoführungsgebühr geworden werden, die gewöhnlich monatlich berechnet wird. Bei der Kreditkarte kann eine Jahresgebühr fällig werden. Hier sollte genau hingesehen werden, denn oft hängt sei davon ab, ob ein gewisser Umsatz mit der Kreditkarte erreicht wird.

Natürlich können noch weitere Kosten anfallen, beispielsweise für eine Partner-Kreditkarte, eine Ersatzkarte bei Verlust oder eine EC-/Maestro-Karte.

Besonderes Augenmerk sollte auf versteckte Kosten gelegt werden. Leider sind sie nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Oft finden sie sich beim Bargeldbezug am Geldautomaten oder beim Abholen der Kontoauszüge an einem Kontoauszugsdrucker.

Die Zinsen

Die Zinsen sollten in zweierlei Hinsicht betrachtet werden, einerseits die Guthabenzinsen, andererseits die Sollzinsen. Nicht alle Girokonten kommen mit einem Guthabenzins daher. Doch immer wieder gibt es Angebote, bei denen ein attraktiver Guthabenzins angeboten wird. Wenn dann auch noch das Kreditkartenkonto mit einer guten Verzinsung ausgestattet ist, ist das Angebot beinahe perfekt.

Allerdings spielen auch die Sollzinsen eine wichtige Rolle. Beim Girokonten gibt es davon gleich zwei Größen, nämlich die Zinsen für die Inanspruchnahme des Dispokredites und den Überziehungszins. Bei der Kreditkarte können Sollzinsen anfallen, wenn es sich um eine Charge Card handelt, bei der Zinsen für die Nutzung des Kredits berechnet werden.

Bargeldabhebungen

Bei einem Girokonto mit Kreditkarte sollte auch auf die Bargeldabhebungen ein Auge geworfen werden. Bei den meisten Anbietern gibt es ein Tageslimit hierfür, das meist zwischen 500 und 1.000 Euro variiert. Viele Kreditkartenanbieter erheben keine Gebühren für die Bargeldabhebung im Inland und auch das EU-Ausland ist oft noch kostenlos. Manche Anbieter unterhalten auch keine eigenen Automaten, stellen ihre Kunden aber von den Gebühren frei, die bei Bargeldabhebungen an institutsfremden Geldautomaten anfallen. Der Bargeldbezug an Automaten im Ausland ist bei so gut wie allen Anbietern kostenpflichtig. Hier kommt es darauf an, wie viel Prozent des abgehobenen Geldbetrags als Gebühr berechnet werden.