Privatinsolvenz anmelden – Was sind die Folgen?

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Immer mehr Deutsch Haushalte müssen die Privatinsolvenz anmelden. Die Überschuldung kann durch viele Faktoren entstehen. So kann es sein das Sie ausgiebig shoppen waren und haben mit vielen Kleinigkeiten nicht gerechnet die Ihnen aber nun ins Haus stehen. Oder Sie haben große Anschaffungen gemacht und werden danach auf einmal arbeitslos. Es kann aber auch sein das Sie bei Ihrem neuen Handy kurz nicht aufgepasst haben und im Internet ein teures Abo bestellt haben. Dann sitzen Sie schnell in der Schuldenfalle. Wenn es dann so weit ist und Sie wissen nicht mehr, wie Sie ihren Schulden Herr werden können, ist es Zeit, sich wirklich Gedanken zu machen.
 
Es gibt dann in dieser Situation eigentlich nur noch ein paar Möglichkeiten. Sie können versuchen, Ihre Schulden durch Ratenzahlung in den Griff zu bekommen. Diese Möglichkeit ist aber nur bis zu einer gewissen Höhe möglich. Für die meisten betroffenen ist diese Möglichkeit nicht zu schaffen.
 
Eine andere Möglichkeit ist die Privatinsolvenz. Dieser Schritt muss allerdings gut überlegt sein da es ein langes und schwieriges Verfahren ist. Natürlich sind sie nach einer erfolgreichen Privatinsolvenz schuldenfrei. Sollten Sie sich für die Privatinsolvenz entscheiden sollten Sie sich zuerst überlegen ob sie das Verfahren selbst durchstehen möchten oder einen Anwalt zurate ziehen. Haben Sie diese Frage für sich geklärt, müssen Sie erst Ihre ganzen Schulden zusammentragen.
 
Aber achten sie sehr akribisch darauf, dass sie keine Schulden vergessen. Sollten Sie welche vergessen, gefährden sie zu diesem Zeitpunkt bereits die Insolvenz. Danach wird der Insolvenzantrag bei ihrem zuständigen Insolvenzgericht gestellt. Das Gericht stellt Ihnen dann einen Treuhänder zur Seite. Der Treuhänder hat die Aufgabe die Insolvenzmasse zu verwalten. Er wird als Erstes bei Ihnen schauen ob Sie etwas Verwertbares besitzen. Das heißt ob es bei Ihnen Wertgegenstände, die zur Schuldentilgung genutzt werden können.
 
Nach dieser Tätigkeit kommt der Schritt der Restschuldbefreiung. Die Warte Zeit dauert 6 Jahre und in dieser Zeit dürfen Sie keine neuen Schulden machen. Nach den 6 Jahren stehen Sie aber noch mal 2 Jahre in der Schufa. Also wie sie sehen eine Privatinsolvenz dauert sehr lange und sollte gut überlegt sein. Einfacher wäre die dritte Möglichkeit, die Sie in den Fällen der Überschuldung haben. Sie können bei überschaubaren Schulden einen Kredit Vergleich durchführen. So nehmen sie einen Kredit auf können die ungeduldigen Gläubiger gleich bedienen und Zahlen zu kleinen Raten Ihren Kredit zurück ganz ohne Treuhänder und ohne Schufa.Weitere Tipps zu Darlehen erhält man auch bei http://www.1a-finanzmarkt.de.